Lawineneinsatz Großer Schober

Ein 63 jähriger Mann kam nach einer Skitour nicht mehr nach Hause, worauf seine Frau die Einsatzkräfte alarmierte.

Umgehend fanden sich die Kameraden in der Ortsstelle Mautern ein und bildeten einen Stoßtrupp, welcher mittels Skidoo der FF Wald/Schoberpass und einem privaten Quad in Richtung Schwarzbeeralm gezogen wurde, so weit es die Streckenverhältnisse zuließen. Während dessen gab die Einsatzleitung in Mautern einen Gebietsalarm für das Gebiet Leoben aus. Sofort fanden sich die Ortsstellen Leoben, Trofaiach und Vordernberg, sowie 4 Hundeführer in der Ortsstelle Mautern ein um nähere Anweisungen der Einsatzleitung entgegen zunehmen. Ein Teil der Bergretter stieg danach ebenfalls in Richtung Schwarzbeeralm auf und ein anderer Teil der nachkommenden Kameraden suchte die untere Aufstiegsspur nach Anhaltspunkten ab. Nach einem ca 1 1/2 stündigem Aufstieg stießen der Stoßtrupp dann auf mehrere Lawinenkegel kurz unterhalb des Gipfels des Gr. Schobers. Sofort wurde mit der LVS Suche begonnen und kurze Zeit später konnte der Vermisste geortet werden. Für ihn kam leider jede Hilfe zu spät. Es wurde ein Akja zur Unfallstelle transportiert und der Vermisste wurde ins Tal gebracht. Um 1:05 Uhr wurde der Einsatz beendet.

 

Unsere Anteilnahme gilt den Angehörigen und hinterbliebenen des Opfers.

 

Im Einsatz befanden sich Rund 40 Personen der Bergrettung Leoben u. Umgebung, Bergrettung Trofaiach, Bergrettung Vordernberg, Freiwillige Feuerwehr Mautern in Steiermark, Freiwillige Feuerwehr Wald am Schoberpass, Freiwillige Feuerwehr Hafning, Feuerwehr Eisenerz, Alpinpolizei sowie 4 Hundeführer der steirischen Bergrettung 

Text und Foto: Bergrettung Mautern