Einsatz Eibl-Schlucht

Einsatz 04.06. - 05.06.2017

 

Aus bisher ungeklärter Ursache stürzte während der Bergung von 2 Alpinisten, im Bereich der Lang-Eiblschlucht, der Flugretter sowie die beiden zu rettenden Alpinisten in sehr steiles, felsdurchsetztes Gelände ab. In einem gemeinsamen Großeinsatz gelang es Bergrettern, Alpinpolizisten und Notärzten zu den Verunfallten vorzudringen. Trotz des professionellen Einsatzes verstarben der Flugretter und eine Alpinistin noch an der Unfallstelle. Der schwer verletzte Bergsteiger konnte, nach medizinischer Erstversorgung und einem stundenlangen Abtransport durch die Bergrettung gerettet werden.

  Die Bergung der Toten erfolgte am Montag, den 5.6.2017, durch den Hubschrauber des BMI. Die Bergretter waren bis in den frühen Nachmittag mit dem Abbau der Seilversicherungen beschäftigt.

Die steirische Bergrettung möchte der Familie der verunglückten Bergsteigerin und dem verunglückten Alpinpolizisten ihr aufrichtiges, tiefempfundenes Beileid aussprechen.

Im Einsatz standen am 4.6.2017: 46 Bergretter (Trofaiach, Leoben, Mautern, Vordernberg und Eisenerz) 7 Alpinpolizisten Notarzthubschrauber des ÖAMTC C14 und C15 30 Feuerwehrleute (Hafning, Eisenerz, Vordernberg) 6 Notärzte Rotes Kreuz Landesleiter der Bergrettung Steiermark, Michael Miggitsch KAT-Referent BH-Leoben

Im Einsatz standen am 5.6.2017: 38 Bergretter (Trofaiach, Leoben, Mautern, Vordernberg und Eisenerz) 6 Alpinpolizisten Hubschrauber des BMI Feuerwehr Hafning Bergrettung Steiermark, Landesleiter Stv. Stefan Schröck